www.überlebensgeschichten.de:                 Hilfreiche (Link-)Tipps für Menschen in Not

Überlebende von Unglück und Krisen geben anderen ( betroffenen ) Menschen Mut, Hoffnung und Tipps aus ihren Erfahrungen.

 (Diese Seiten können ärztl./psycholog. Beratung nicht ersetzen

                                                                                       - sie sind nur ergänzend gedacht!).

  

  Wir freuen uns auch auf Ihre Beiträge                - vielen Dank! .

 

 

  

In (depressiven) Krisen half mir Johanniskraut, Tee oder Tabletten. Gibt es auch in Drogerien.  Nur "härtere" Medikamente nicht, die in extremen Phasen auch nötig sind, damit man auch überhaupt erst mal wieder Kraft hat. Die gibts aber - zu Recht!- nur beim Doktor. Oder auch ans Meer, in den Wald, mal weg... Evtl. sogar Kur. Auch Tanzen, Theater,... Oder (laute) Musik zuhause ... Auch "einfach" mal Zeit für Schönes nehmen, auch wenn man sie eigentlich gerade nicht hat - gerade dann ist das aber total wichtig, um mal "Runter /auf andere Gedanken zu kommen".... Nachdenken ist sicher oft gut manchmal. Zu viel aber nicht!

Claudia B.,bei Hamburg

 

 

Durch Krankheit und Tod Angehöriger war ich kurz davor keinen Sinn mehr im Leben zu sehen. So blöde es klingt: Nur meine tägliche Lieblings- Sendung im TV  hielt mich am Ende am Leben, verhinderte, dass ich mir richtig überlegte meinem  Leid ein Ende zu setzen.Ich wollte immer wissen wie es weiter geht, redete auch mit den Leuten im TV... Eigentlich idiotisch. Aber egal, was hilft hilft... Später fand ich dann im Internet Foren mit Fans der gleichen Sendungen - z. B. Star Trek. Dadurch bekam ich neue Kontakte, Freunde... Und auch neuen Lebenssinn.   Als ich dann auch wieder mehr raus konnte erfreute ich mich an zig Sachen, Zwitschern der Vögel, Blumen, Sonnenuntergang, Lachen von Kindern usw.   Aber auch oft, dass ich  nicht von mir erwartete, dass es mir gut geht, da etwas "schön redete". Manchmal gehts einem halt mies, na und? Ist ja normal. Schlimm ist nur, wenn man sich darüber immer zu viel Gedanken macht.      

Ansonsten hilft bei Depri-Phasen auch wirklich Sonne (notfalls auch Solarium oder beim Doktor, Lichttherapie, zahlt auch meistens die Kasse),Luft,Sport.    

  Gerade auch in trüberen Jahreszeiten. Und Schokolade.    Autogenes Training auch, selbst bei gr. Schmerzen.                                                                                                                                                                                              Jo L., Berlin

 

 

Spazieren in der Natur hilft bei mir wirklich, auch bei sehr schweren Problemen komme ich zu mir. Einfach mal Gedanken schweifen lassen... Oder auch mal Gedanken abschalten! Dabei hilft bei Bedarf auch autogenes Training und Yoga. Klaus P., Mannheim 

 

 

 Erfahrungsberichte von anderen Menschen halfen mir auch mein gr. Leid ("Behinderung") zu überstehen. Diese sind außer hier auch sonst im Internet zu finden oder auch in Bibliotheken, die Leute da beraten auch.  Silja, Berlin

 

 

Aus unserer Selbsthilfegruppe und von meinem Therapeuten hier noch ergänzend ein paar ggf. hilfreiche Sachen, Tipps: Gefühl gebraucht zu werden - z.B. auch durch ehrenamtl. Engagement, auch z. B. in Selbsthilfegruppen (in denen man vielleicht sogar auch noch selbst Hilfe bekommt, zumindest am Anfang)  -im Internet und/oder vor Ort- gute Musik, Literatur, phantast. Geschichten, Tiere, Natur - z. B. auch ans Meer fahren - Sport, besserer Schlaf und Ernährung-  aber auch mal Schokolade, Süßes etc., ein Glas Wein ohne Vorwürfe - außer bei Alkoholikern natürlich.     Und: Leute, die extreme Sachen überlebt haben, wissen auch worauf es wirklich ankommt im Leben! Das sollte man nur auch möglichst ohne das Extreme verstehen.. Z. B. Freundschaften, Gesundheit pflegen oder o. g. Sachen sind sicher viel wichtiger als vieles Andere!                                                                                                                       Jo, Kiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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